Archiv des Autors: Johannes Horak

Johannes Horak

Johannes Horak hat sein Physikstudium an der Universität Wien mit Schwerpunkt Quantennanophysik abgeschlossen. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Ernst-Mach-Institut auf dem Gebiet der Laser-Materie Wechselwirkung. Seit Dezember 2015 ist er an der Universität Innsbruck tätig und beschäftigt sich mit der feineren Auflösung von globalen Klimamodellen in Gletscherregionen.

Das fließende Eis der Pasterze

Die Pasterze im Juli 2009

Ende Oktober wurde von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ein großartiges Video online gestellt. Dieses zeigt wunderbar was einen Gletscher ausmacht – das fließende Eis. Dieses, im Folgenden verlinkte, Video ist ein guter Anlass sich mit der Pasterze etwas näher zu befassen und sich ihre Entwicklung anzusehen.

Eine Geschichte von Materiewellen

Das Interferenzbild von Phthalocyanine Molekülen. Quelle: (Juffmann et al. - Real-time single-molecule imaging of quantum interference, 2012)

Materiewellen sind nicht unbedingt intuitiv – wie soll sich etwas das man sich bislang immer als festes Teilchen vorgestellt hat wie eine Welle verhalten? In diesem Artikel sehen wir uns die Geschichte hinter Materiewellen etwas genauer an, von ihrer Hypothese bis hin zu Experimenten die an die Grenzen dessen gehen, was sich mit heutiger Technik realisieren lässt. Im Folgenden wird es auch einige Formeln zu sehen geben, diese sind aber als Zusatzinformation gedacht und nicht nötig um dem Rest des Textes folgen zu können.

Hitzewellen in Österreich

Ein verdörrter Baum im Bryce Canyon, Utah, USA

Angesichts der lange anhaltenden hohen Temperaturen in den letzten Wochen und Monate wurden Hitzewellen wieder regelmäßig diskutiert. Aber sind diese wirklich mehr und länger geworden? Da es für Österreich einen guten Datensatz für (fast) alle Landeshauptstädte, bzw. die dortigen Flughäfen gibt habe ich die Gelegenheit genützt und mich etwas damit beschäftigt. Die Ergebnisse gibts im Folgenden zu sehen.

Was ist das Skalenproblem?

Im letzten Beitrag haben wir uns mit der praktischen Seite der Vermessung von Gletschern beschäftigt. Will man nun verstehen, wie sich Gletscher entwickelt haben und wie sie sich in einem sich änderndem Klima weiter verhalten werden, muss man sich physikalischer Modelle bedienen. Allerdings brauchen diese Modelle dann wichtige Eingabedaten wie zum Beispiel Temperatur, Niederschlagsmenge, Windgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit die unter anderen die Atmosphäre oberhalb des Gletschers charakterisieren. Warum helfen Messungen hier nur bedingt weiter? Wieso sind globale Klimamodelle nicht die beste Lösung? Und was ist eigentlich das Skalenproblem?

Das Vermessen von Gletschern

Der Hintereisfernern in den Ötztaler Alpen

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts haben Gletscher einiges an Volumen verloren – das ewige Eis ist also weniger geworden und ihre Zungen haben sich zurückgezogen. In diesem Artikel wird es daher um Gletscher gehen – was sie sind und wie man feststellen kann, ob sie wachsen oder schmelzen. Dabei greifen wir einige der möglichen Prozeduren heraus und betrachten diese etwas genauer.

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