Orionnebel: Hier entstehen aus Wasserstoffgaswolken junge, heiße Sterne; der Prozess der Fusion von Wasserstoff zu Helium setzt ein. By NASA, ESA, M. Robberto (Space Telescope Science Institute/ESA) and the Hubble Space Telescope Orion Treasury Project Team [Public domain], via Wikimedia Commons
Orionnebel: Hier entstehen aus Wasserstoffgaswolken junge, heiße Sterne; der Prozess der Fusion von Wasserstoff zu Helium setzt ein. | Bild: NASA, ESA, M. Robberto

Kohlenstoffbasiertes Leben und das Universum

Vor knapp einem Monat verstarb Heinz Oberhummer, vielen vielleicht bekannt als Mitglied der Science Busters. Während er versuchte Wissenschaft einem größeren Publikum humorvoll näher zu bringen arbeitete er wissenschaftlich unter anderem auf dem Gebiet der Nukleosynthese mit dem Ziel, die Frage, wie chemische Elemente im Urknall und in Sternen entstehen, besser beantworten zu können. Dies führte ihn im Laufe der Zeit auf ein spannendes Thema: Leben wie wir es kennen basiert auf dem Element Kohlenstoff welches bei bestimmten Vorgängen in Sternen entsteht. Zwei der vier Grundkräfte der Physik (die starke und die schwache Wechselwirkung, Elektromagnetismus und die Gravitation) beeinflussen diesen Vorgang direkt. Wenn das Universum und somit diese Grundkräfte nun ein klein bisschen anders beschaffen wären, könnte es dann überhaupt noch genug Kohlenstoff geben um unsere Existenz zu ermöglichen? Auf Oberhummers Beitrag zur Beantwortung dieser Frage möchte ich in diesem Artikel etwas eingehen.

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Raketenstart aus Sicht der Rakete

Auf Bad Astronomy bin ich während der Arbeiten am nächsten Artikel auf dieses sehenswerte Video gestoßen – es zeigt den Start einer Soyuz Rakete welche am 3.4.2014 den Sentinel-1A Satelliten in den Orbit brachte aus Sicht der Rakete.

Dieser Satellit ist Teil des Copernicus Programms der ESA, welches darauf abzielt ein möglichst detailliertes und vollständiges Bild des Zustands der Erde zu erhalten. Die Missionsseite formuliert es so, dass Entscheidungstreffende möglichst zuverlässige und aktuelle Informationen darüber benötigen, wie sich unser Planet und Klima verändern.

Im August 2015 nahm genau dieser Satellit zum Beispiel Radarbilder von überfluteten Gebieten in Myanmar auf.

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