Was ist…

Eine Geschichte von Materiewellen

Das Interferenzbild von Phthalocyanine Molekülen. Quelle: (Juffmann et al. - Real-time single-molecule imaging of quantum interference, 2012)

Materiewellen sind nicht unbedingt intuitiv – wie soll sich etwas das man sich bislang immer als festes Teilchen vorgestellt hat wie eine Welle verhalten? In diesem Artikel sehen wir uns die Geschichte hinter Materiewellen etwas genauer an, von ihrer Hypothese bis hin zu Experimenten die an die Grenzen dessen gehen, was sich mit heutiger Technik realisieren lässt. Im Folgenden wird es auch einige Formeln zu sehen geben, diese sind aber als Zusatzinformation gedacht und nicht nötig um dem Rest des Textes folgen zu können.

Eine kurze Geschichte des Neutrinos

Erste Beobachtung eines Neutrinos in einer Wasserstoffblasenkammer. Von Argonne National Laboratory (Image courtesy of Argonne National Laboratory) [Public domain], via Wikimedia Commons

Vor etwa eineinhalb Monaten wurden wieder die Nobelpreise verliehen, und jener in Physik ging an Takaaki Kajita und Arthur B. McDonald welche mit ihren Teams das Phänomen der Neutrinooszillation experimentell nachgewiesen haben. Da aber auch Neutrinos an sich schon faszinierende Teilchen sind, bietet sich ein Einstieg ganz am historischen Anfang an. Sehen wir uns also an wie Neutrinos entdeckt wurden. Da es in diesem Artikel auch um radioaktive Zerfallsprozesse gehen wird kann bei Unklarheiten zu Begriffen oder zur Notation ein Blick auf einen anderen Artikel hilfreich sein.

Geometrische Optik und Glorien

Der regenbogenfarbene Ring ist im linken oberen Teil des Fotos zu sehen. Um sie deutlicher hervorzuheben wurde die Sättigung etwas erhöht.

Vor einiger Zeit habe ich ein bisschen was zu Nebensonnen geschrieben, einem optischen Phänomen das auftritt, wenn Eiskristalle  auf bestimmte Weise in der Atmosphäre orientiert vorkommen. Während eines Fluges vor ein paar Wochen habe ich wieder etwas gesehen – eine sogenannte Glorie. Was das ist und weshalb man beim Versuch sie zu erklären mit geometrischer Optik schlechte Karten hat, mit dem werden wir uns in diesem Artikel beschäftigen.

Was ist eigentlich radioaktive Strahlung?

Der Begriff radioaktive Strahlung geistert immer mal wieder durch die Medien – aber was versteht man eigentlich darunter? Da ich unlängst in den Besitz einiger Dosimeter (Strahlungsdosimeter, Satz, taktisch der Frieseke & Höpfner GmbH) gekommen bin dachte ich mir, dass dies eine gute Gelegenheit darstellt etwas darüber zu schreiben. In diesem Artikel wird es also darum gehen, was radioaktive Strahlung eigentlich ist. Ursprünglich wollte ich auch etwas ausführlicher über Messmethoden schreiben, konkret mit den oben abgebildeten Dosimetern. Aus verschiedenen Gründen, unter anderem der Artikellänge, wird das aber eventuell erst in einem Folgeartikel Platz finden. Hier gehts nun einfach darum, eine Idee zu bekommen, was es mit dieser ominösen radioaktiven Strahlung eigentlich auf sich hat.

Fotos von der Sonnenfinsternis und mehr

Nahe am Maximum - 71% Bedeckung um 10:36

Über das Wochenende hatte ich Zeit die Fotos zu sichten, ein paar Auswertungen zu machen und Grafiken zu erstellen. In diesem Beitrag wirds also ein paar der Bilder zu sehen geben die ich von Freiburg im Breisgau aus gemacht habe. Außerdem habe ich aus dem Bildmaterial den Bedeckungsgrad extrahiert: Dieser gibt an welcher Anteil der Sonnenscheibe durch den Mond zu einem bestimmten Zeitpunkt verdeckt wird. Die Fotografien konnte ich zusätzlich noch in ein kurzes Filmchen umsetzen das einen Zeitraffer der Finsternis zeigt. Abschließend gibts dann noch eine Kompositgrafik zu sehen welche die Fotografien an der Position der Sonne zum jeweiligen Zeitpunkt darstellt.

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