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Was ist das Skalenproblem?

Im letzten Beitrag haben wir uns mit der praktischen Seite der Vermessung von Gletschern beschäftigt. Will man nun verstehen, wie sich Gletscher entwickelt haben und wie sie sich in einem sich änderndem Klima weiter verhalten werden, muss man sich physikalischer Modelle bedienen. Allerdings brauchen diese Modelle dann wichtige Eingabedaten wie zum Beispiel Temperatur, Niederschlagsmenge, Windgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit die unter anderen die Atmosphäre oberhalb des Gletschers charakterisieren. Warum helfen Messungen hier nur bedingt weiter? Wieso sind globale Klimamodelle nicht die beste Lösung? Und was ist eigentlich das Skalenproblem?

Ein Forschungsaufenthalt in den USA

Das FL2 Gebaeude des National Center of Atmospheric Research (NCAR) in Boulder, USA

Ich beschäftige mich zur Zeit damit, wie Parameter die den Zustand der Atmosphäre beschreiben (Temperatur, Druck, spezifische Feuchtigkeit) in zum Beispiel Gletscherregionen feiner aufgelöst werden können als dies durch globale Klimamodelle möglich ist. Anfang des Jahres wurde von Ethan Gutmann, angestellt am NCAR in Boulder, dabei ein neuartiges Modell (ICAR) publiziert, das darauf abzielt, einige Nachteile von bisherigen Ansätzen auszumerzen. Für meine Arbeit ist das natürlich sehr interessant und so war der Plan gefasst, das Modell direkt vor Ort kennenzulernen. Es spart einfach immens viel Zeit wenn der Entwickler nur 5m entfernt sitzt und Probleme und Fragen sofort und direkt besprochen werden können. In diesem Artikel wird es um meine Erfahrungen mit dem National Center for Atmospheric Research (NCAR) und der Stadt in der es sich befindet (Boulder, Colorado) gehen die ich in den drei Wochen meines Forschungsaufenthaltes sammeln konnte.

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